Schwarzer Pfeffer: Der Unverzichtbare

Schwarzer Pfeffer

Überall wo es Essen gibt, gibt es auch schwarzen Pfeffer. Und das hat auch seine Gründe.

Es bedarf nicht viel Vorstellungskraft, um sich der Bedeutung des schwarzen Pfeffers bewusst zu werden. Tun Sie einfach kurz so, es gäbe ihn nicht. Das Knirschen und Knacken der Handmühle, der gleichermaßen sanfte und beißende Duft beim Abschmecken von Pasta, die unaufdringliche Schärfe in herzhaften Saucen aller Art – alles weg. Ein schrecklicher Gedanke. Der Siegeszug der dunklen Körner, ausgehend von Indien, durch die Länderküchen rund um den Globus kommt nicht von ungefähr.

Die schwarzen Körner stecken voller Aromen. Um das Beste aus ihnen heraus zu holen, ist eine Mühle vonnöten.

Für den schwarzen Pfeffer werden zunächst grüne Pfefferkörner unreif geerntet. Beim anschließenden Trocknungsvorgang in der Sonne verdunkeln sich die Körner und entwickeln ihre runzelige Beschaffenheit. Die dunklen Körner sind aufgrund ihrer langen Haltbarkeit seit Jahrhunderten ein beliebtes Handelsgut von Seefahrern, auch wenn das Gewürz über lange Zeit nur den reicheren Bevölkerungsschichten vorbehalten war. Pfeffer war ein so begehrtes Gut, dass es zeitweise sogar zum Zahlungsmittel wurde – ganz egal ob als Arbeitslohn, Mietzins oder Bestechungsgeld.

 

Eigenschaften

Aroma Fruchtig-scharf pfeffrig mit würzigem Duft
Mission Alleskönner - Pfeffersteaks, Pfeffersaucen, Fleisch- und Fischgerichte, verstärkt das Fruchtaroma von Erdbeeren
Wirkung Desinfizierend und keimtötend
Küchentipp Ganze Körner ungemahlen mit kochen oder in würzigen Marinaden einlegen Besonders gut: Kaiserschmarren mit Pfeffererdbeeren

 

Seine Schärfe erhält der Pfeffer durch das Alkaloid Piperin, ein großer Teil des charakteristischen Aromas stammt aus verschiedenen ätherischen Ölen. Die Düfte sind in den harten Körnern konserviert und entfalten sich erst richtig beim Mahlen. Leider verflüchtigen sie sich ebenso schnell, weshalb Pfeffer frisch gemahlen am besten schmeckt.  Eine weitere Möglichkeit, möglichst viel Aroma aus den Körnern herauszukitzeln, ist, die ganzen Körner ungemahlen mit zu kochen oder in würzigen Marinaden einzulegen.

Und nun ist es an der Zeit, die Augen zu schließen und an die würzigen Verführungen des Pfeffers zu denken. An ein perfekt gegrilltes Pfeffersteak, an ein zartes Risotto Nero mit Meeresfrüchten, an heißen Kaiserschmarren mit gepfefferten Erdbeeren. Nein, eine Welt ohne Pfeffer mag man sich wirklich nicht vorstellen.

Autor des Textes

Iris Lange

Iris Lange ist Ökotrophologin & Köchin und hat Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Als Redakteurin, Rezeptentwicklerin und Foodstylistin kann Sie ihre Begeisterung fürs Essen genüsslich auskosten.

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