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Wacholderbeeren
Blau-schwarze Beeren mit pikant-würzigem Aroma, ideal zum Einlegen von Sauerkraut und Gurken sowie zum Marinieren von Fleisch für Sauerbraten und Wildgerichte
40 g
– 4,90 Euro –
(12,25 Euro pro 100 g)
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Starke kleine Beere
Wacholderbeeren
Klein, blau-schwarz und rund – Wacholderbeeren schenken kräftigen Zutaten eine herrlich pikante Würze.
Die als Beeren bezeichneten Wacholderfrüchte sind eigentlich kleine Tannenzapfen, die an dem strauchartigen Zypressengewächs dicht aneinander hängen. Wacholder hat einen bitterharzigen Geschmack mit einer leicht süßlichen und würzigen Note.
Besonders gut schmecken die Beeren zu kräftigem Fleisch, wie Wild- oder Sauerbraten. Ganze getrocknete Wacholderbeeren werden direkt bei der Zubereitung zugegeben und lange mit gegart. So können die Beeren besonders gut ihren intensiven Geschmack an das Fleisch abgeben. Außerdem darf Wacholder beim Einlegen von Sauerkraut, Gurken oder bei der Zubereitung von würzigen Marinaden nicht fehlen. Auch hierfür werden die getrockneten Beeren im Ganzen verwendet.
Gießen Sie ein bis zwei Esslöffel Wacholderbeeren mit einem halben Liter neutralem Öl (Sonnenblumenöl) auf, werden Sie mit einem aromatisierten Öl belohnt, dass bei der Zubereitung von Fleisch oder Gemüse ein würziges Aroma abgibt. Einfach nach einigen Wochen Ziehzeit die Beeren absieben und das Öl in einer gut verschlossenen sauberen Flasche dunkel lagern – fertig.
Eigenschaften
Wer Wacholder an schnell zubereitete Speisen oder Komponenten geben möchte, zum Beispiel an Saucen, kann die Beeren in einem Mörser oder mit einem schweren Messer vor der Verwendung zerstoßen. Die zerstoßenen Beeren werden wie Pfeffer benutzt und runden den Geschmack der Sauce ab. Achtung! Zerstoßen schmecken die Wacholderbeeren noch intensiver - deshalb sehr sparsam verwenden: Für 100 ml Sauce reichen zwei Wacholderbeeren!
Wacholderbeeren werden außerdem gern zum Räuchern von Fleisch und Fisch verwendet. Das Räuchern konserviert und hebt zugleich den Geschmack von Fleisch und Fisch hervor. Dazu werden der Pökelmischung je Kilogramm Räuchergut acht bis zehn zerstoßende Beeren beigefügt.
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Autor des Textes
Iris Lange
Iris Lange ist Ökotrophologin & Köchin und hat Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Als Redakteurin, Rezeptentwicklerin und Foodstylistin kann Sie ihre Begeisterung fürs Essen genüsslich auskosten.