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Rosa Pfefferbeeren
Brasilien
Ganze Beeren. Pfeffrig fruchtiger Duft, süßliche leicht bittere Note, die Beeren passen zu pikanten und süßen Gerichten, ihr Aroma entfaltet sich am besten, wenn sie kurz vor Zugabe zum Gericht leicht angedrückt werden
40 g
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Zum Reinbeißen
Rosa Pfefferbeeren
Rosa Beeren gehören nicht zur Pfefferfamilie – sie sind noch nicht einmal besonders scharf. Vielmehr sind sie eine traumhaft aromatische Versuchung. Sie duften pfeffrig fruchtig und sehen zum Reinbeißen hübsch aus.
Irgendwie liegt es auf der Hand, dass die farbenfrohste aller Pfeffersorten aus Brasilien stammt, dem Land von Karneval und Samba. Doch streng genommen sind die Rosa Beeren gar nicht mit dem Pfeffer verwandt: Rosa Beeren sind die Früchte eines Sumachgewächses und stehen somit den Mangos, Cashewnüssen und Pistazien näher als ihren schwarzen, weißen und grünen Namensvettern.
Oft finden sich Rosa Beeren als farblicher Akzent in Pfeffermischungen wieder, doch sie sind mehr als bloße Dekoration: Sie schmecken kaum scharf, punkten aber neben ihrem intensiven Pfefferduft mit einer exotischen, bittersüßen Fruchtnote. Ohne die anderen Pfeffersorten lassen sich Rosa Beeren nur schwer mahlen, da sie zu weich und leicht harzig sind. Ihr vollmundiges Aroma entfaltet sich am besten, wenn die Beeren kurz vor der Zugabe zum Gericht leicht angedrückt werden.
Eigenschaften
Bei leichten Gerichten mit hellem Fleisch können einige wenige Rosa Beeren verspielte Akzente setzen, sowohl optisch als auch geschmacklich. Grob Gehackt auf Salaten, Suppen oder der Kruste von gegrilltem Fisch oder Garnelenspießen verströmen sie ein traumhaftes Aroma. Doch die spannendste und vielleicht schönste Liaison gehen die Rosa Beeren mit dunkler Schokolade ein, ob als knackig-aromatisches Topping für Mousse au chocolat und Eiscréme oder als kleine Flocken auf selbstgemachten Pralinen. In seiner südamerikanischen Heimat wird Rosa Pfeffer sogar zum Aromatisieren von Bier verwendet.
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Pfeffer Mascarpone Feigen
Blumensuppe mit grünem Spargel
Herkunft
Brasilien
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Autor des Textes
Benedikt Ernst
Nach einem prägenden Jahr in den Weinbergen Württembergs widmete sich Benedikt Ernst dem Studium der Ernährungswissenschaften in Kiel und Kopenhagen. Heute ist er als Autor in Sachen Kulinarik unterwegs und erkundet, wenn er nicht gerade Ukulele spielt, mit Verstand und Vergnügen die Gastro-Landschaft Hamburgs.